Anti-Kohle-Aktion

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Für mehr Einsatz der Bundeskanzlerin zum Schutz des Klimas gingen am Samstag, 30. Mai 2015 deutschlandweit Greenpeace-Aktivisten heute in über 60 Städten auf die Straße. Sie forderten von Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihren internationalen Versprechungen endlich national Taten folgen zu lassen und einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohlekraft anzukündigen.
Greenpeace-Lübeck beteiligte sich daran im Rahmen einer Foto und Info-Aktion vor dem Holstentor. Auf einem Banner fragten wir: „Klima- oder Kohlekanzlerin?“ Die Kanzlerin findet große Worte auf der internationalen Klima-Bühne. Wenn es jedoch um Entscheidungen im eigenen Land geht, sieht sie stillschweigend zu, wie die Kohlelobby den Klimaschutz sabotiert.

Deutschland benötigt einen Großteil der schmutzigen Kohlekraftwerke gar nicht mehr für eine gesicherte Energieversorgung, wie Greenpeace kürzlich mit einer Studie belegte (http://www.greenpeace.de/themen/energiewende/fossile-energien/sauberer-plan-fur-kohle-aus). Durch den stetigen Ausbau der Erneuerbaren Energien könnten die 36 ältesten Kohlemeiler sofort vom Netz gehen.

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